" D e i n L e b e n i s t d a s , w a s d e i n e G e d a n k e n d a r a u s m a c h e n . " (Marc Aurel)

Seiteninhaber: Michaela Ritter * E-Mail: glueckspilzchen.michaela@gmx.de * Facebook-Fanseite Glückspilz-Krebshilfe: www.facebook.com/Glueckspilzchen

G l ü c k s p i l z - K r e b s h i l f e

 

24 bunte Glückspilz-Übungen für euch!

Zum Glücklichsein, -bleiben oder -werden!

(aus dem Glückspilz-Adventskalender 2013)

 

Wenn euch eine Übung besonders gut gefällt und sie euch ein kleines bißchen glücklicher macht,

dann fasst euch doch bitte ein Herz und spendet ein kleines Dankeschön auf das Glückspilz-Spendenkonto

zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe.

 

Begünstigter: Deutsche Krebshilfe e.V.

IBAN: DE23 3705 0299 0000 8282 82

BIC: COKSDE 33 (Kreissparkasse Köln)

Verwendungszweck: 49003254 (wichtig für die Zuordnung zu meiner Spendenaktion)

 

Mit unseren vielen kleinen Spenden kann so viel Großes im Kampf gegen den Krebs bewegt werden.

 

 

 

Übung 1: Achtsamkeit

Nimm eine bequeme Sitz- oder Liegeposition ein, stell dir einen Wecker auf 15 Minuten und schließe deine Augen. Nun konzentriere dich für einige Atemzüge ganz auf deinen Atem und versuche zur Ruhe zu kommen. Dann lausche aufmerksam auf all die Geräusche in deiner Umgebung. Einfach nur lauschen, nicht bewerten.

Vielleicht hörst du Autos vorbeifahren oder den Nachbarn im Treppenhaus, vielleicht hörst du Vögel zwitschern oder vielleicht knackst es hier und da in der Wohnung (wir wohnen in einer Altbauwohnung, da geschieht das häufiger). Sollte wirklich nichts zu hören sein, dann lausche einfach deinem Atem. Da fällt mir gerade ein, wie mein Vater uns als kleine Kinder gelegentlich zur Ruhe bringen wollte: „Leg dich zu mir und dann pssssst… wenn du gaaaaanz leise bist, kannst du das Gras wachsen hören.“ Das haben wir ihm natürlich nie abgekauft, aber gelauscht haben wir trotzdem. Ihr werdet überrascht sein, was ihr alles hört bzw. was ihr alles normalerweise nicht hört. Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 2: Freundschaft

Die heutige Übung ist ganz einfach: Ruf einen Freund oder eine Freundin an und plaudert einfach eine Runde. Oder schau einfach mal bei ihm/ihr vorbei. Am besten bei jemandem, von dem du lange nichts gehört hast. Denn wenn sich lange keiner von beiden meldet, geht die Freundschaft ja irgendwann ausseinander. Auch wenn du das Gefühl haben solltest, dass du es immer bist, der sich um die Freundschaft bemüht – das macht doch eigentlich gar nichts, solange du dich deshalb nicht ärgerst und man sich gut versteht, sobald man sich nach längerer Zeit wieder hört oder sieht.

Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 3: Zeit

Heutige Übung: Ganz bei der Sache sein, die man gerade tut! Klingt eigentlich ganz einfach, aber tatsächlich ertappt man sich ja doch immer wieder, wie man dauernd darüber nachdenkt, was man gleich als nächstes oder was man gestern getan hat. Versuch es heute einfach -beim Duschen, beim Weg zur Arbeit, beim Essen, beim Putzen, beim Sport oder bei was auch immer: Konzentriere dich voll und ganz auf den aktuellen Moment und versuche, dich nicht in Vergangenheits- oder Zukunftsgedanken zu verlieren. Du wirst dadurch nicht langsamer – ganz im Gegenteil: es passieren sogar weniger Schusseligkeiten oder Missgeschicke, somit wirst du eher effektiver. Uuuuund – das Wichtigste: Du erlebst den Moment viel intensiver.

Ein Moment dauert übrigens 3 Sekunden, hab ich mal irgendwo gelesen. Die Zeit läuft konstant. Du kannst die Uhrzeiger nicht verlangsamen oder beschleunigen, aber du bestimmst, wie du das Verstreichen der Zeit wahrnimmst und was du mit jedem einzelnen wertvollen Augenblick anfängst. Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 4: Geduld

Nimm eine angenehme Sitz- oder Liegeposition ein, schließe die Augen und atme ein paar mal tief durch. Dann überlege, in welchen Situationen du gestern und heute mit dir selbst oder mit anderen ungeduldig warst. Kam dir z.B. der Bus nicht schnell genug, war die Schlange an der Kasse mal wieder zu lange oder der Kollege auf der Arbeit zu langsam? Oder bist du ungeduldig, was dein Leben angeht? Ist es die längst überfällige Beförderung, der lang geplante Umzug, die eigene Familienplanung oder sogar die der Kinder? Hattest du oft das Gefühl, dass du auf etwas oder jemanden wartest? Wie hat sich das angefühlt? Mach dir bewusst, dass jeder Augenblick und jede Lebensphase zählt und dass es kein Ankommen in dem Sinne gibt! Es gibt immer etwas Neues, nach dem du danach ungeduldig streben könntest. Aber Ungeduld ist kein angenehmes Gefühl (ich spreche leider aus jahrelanger Erfahrung). Das Gute: Geduld ist lernbar! Versuche deine persönlichen Geduldsproben von gestern und heute in Gedanken nach und nach gedanklich besser zu bestehen. Und wenn du dich heute nochmal beim Warten ertappst, dann denk dran: Geduld ist angenehmer als Ungeduld und es liegt ganz allein an dir, was du aus dem Augenblick machst. Viel Spaß bei der Übung!

 

Übung 5: Zielstrebigkeit

Nimm eine angenehme Sitz- oder Liegeposition ein, schließe die Augen und atme ein paar mal tief durch. Dann mach dir nach und nach deine Ziele bewusst. Was ist dir wichtig? Was möchtest du erreichen? Was bis morgen, was bis nächsten Monat, bis Ende des Jahres oder bis in 2 oder 5 Jahren? Welche beruflichen Ziele hast du? Wie schaut die Familienplanung aus? Welche Ziele hast du im Bereich deiner Hobbies? Wohin möchtest du gerne reisen? Stell dir jeweils vor, wie du dich fühlst, wenn du dein Ziel erreicht hast und wie sich dein Umfeld dadurch ändert. Überprüfe deine Ziele: Warum sind sie dir wichtig? Sind es überhaupt deine persönlichen Ziele oder wurden sie dir von anderen auferlegt? Sind sie überhaupt realisierbar und wünschenswert? Nur wer weiß, was er wirklich will, bekommt auch, was er will und findet die entsprechenden Wege zum Ziel.

Die ganz Zielstrebigen können sich ihre Ziele im Nachgang notieren und an den Kühlschrank pinnen ;-) Bei all der Zielstrebigkeit aber auch immer schön flexibel bleiben, denn das Leben kommt ja doch oft anders als man denkt – mal mehr, mal weniger. Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 6: Aktivität

Aktivität bedeutet für mich, seine Ideen oder Vorsätze in die Tat umzusetzen. Deshalb überlegen wir uns in der heutigen Übung einfach mal, was wir uns schon lange vorgenommen haben und machen das einfach. Du hast den Vorsatz, dich mehr zu bewegen? Dann geh eine Runde Walken, Laufen oder geh mal wieder ins Fitnessstudio. Oder wolltest du schon lange mal jemandem eine Postkarte schreiben? Vielleicht willst du deinen Kleiderschrank ausmisten, vielleicht auch nur eine kleine Schublade… Dir fällt sicherlich etwas Passendes ein! Du kannst natürlich auch aktiv werden, indem du etwas auf unser Glückspilz-Spendenkonto überweist ;-) Wichtig: Tu etwas, was du ohne diese Übung heute nicht sowieso gemacht hättest ;-) Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 7: Kritikfähigkeit

Nimm eine angenehme Sitz- oder Liegeposition ein, schließe die Augen und atme ein paar Mal tief durch. Dann gehe in Gedanken die letzten Situationen durch, in denen du von einem Familienmitglied, einem Freund, deinem Chef oder einem Kollegen kritisiert wurdest. Wie ging es dir in diesem Moment? Wie hast du reagiert? Wie denkst du heute über diese Situation - war die Kritik gerechtfertigt? Hast du sie dir zu Herzen genommen, bist dankbar und hast vielleicht sogar irgend etwas geändert? Findest du sie ungerechtfertigt und empfindest du deshalb evtl. sogar noch Groll gegenüber diesem Menschen? Im nächsten Schritt überlege, wann und wen du zuletzt kritisiert hast. Und nun, versuche dir vorzustellen, wie er/sie sich gefühlt hat.

Vielleicht kommst du durch die Übung zu dem Schluss, dass alles gut ist, wie es ist. Vielleicht möchtest du danach aber auch mit der/n betroffenen Personen darüber sprechen. Wie auch immer – viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 8: Ausdauer

Keine Sorge, du sollst heute keinen Dauerlauf machen. Ausdauer bedeutet ja nicht nur Ausdauer-Sport. Ausdauern bedeutet mit einer relativ gleichbleibenden Situation lange Zeit klar zu kommen – und das ist meist eher Kopfsache. Nimm dir einen kleinen Gegenstand deiner Wahl - dein Handy, ein Buch, einen Stift oder was auch immer. Nun stell einen Wecker auf 10 Minuten und konzentriere dich in dieser Zeit ausschließlich auf diesen Gegenstand. Sieh ihn dir von allen Seiten an – was fällt dir auf? Spüre, wie er sich in deiner Hand anfühlt, wie leicht oder schwer er ist, wie sich seine Oberfläche anfühlt. Welche besonderen Merkmale hat er? Wenn du glaubst, ihn komplett „erkundet“ zu haben, dann fang wieder von Vorne an – ganz ausdauernd bis die Zeit um ist. Wenn dir 10 Minuten zu kurz erscheinen, kannst du das Zeitfenster natürlich beliebig erweitern. Wichtig: Du solltest natürlich nicht auf die Uhr sehen!!! Viel Spaß bei der Übung!

 

Übung 9: Gesundheit

In der heutigen Übung machen wir gezielt etwas für unsere Gesundheit, das wir sonst nicht machen. Hier ein paar Anregungen: Du kannst einen Spaziergang machen und die frische Luft genießen, du kannst Sport machen, du kannst heute versuchen, weniger zu rauchen, du kannst dir einen leckeren Obstsalat machen, du kannst dich nach einem stressigen Tag in der Badewanne erholen, du kannst einen lang vor dir hergeschobenen Vorsorgetermin beim Arzt vereinbaren, du kannst eine Selbstuntersuchung deiner Brüste vornehmen, du kannst die Leberflecke an deinem gesamten Körper auf Auffälligkeiten prüfen, du kannst…

Sicher fällt dir auch noch einiges ein, was du für deine Gesundheit tun kannst. Such dir einfach etwas Gesundes für heute aus! Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 10: Phantasie

Heute machen wir eine kleine entspannende Phantasiereise. Nimm dazu eine bequeme Sitz- oder Liegeposition ein. Als Vorübung kannst du für ein paar Minuten auf die Geräusche in deinem Umfeld und dann auf deinen Atem achten. Stell einen Wecker auf 15 Minuten und schließe die Augen. Dann erinnere dich an einen schönen Ort in der Natur. Vielleicht an einen Wald, eine Blumenwiese, einen Sandstrand oder Berge. Lege dich auf einen beliebigen Ort fest und nun stell dir jedes Detail dieses Ortes vor. Wie sieht es um dich herum aus? Welche Geräusche sind an dem Ort zu hören? Was kannst du riechen? Wie fühlt sich die Luft auf deiner Haut und der Boden unter deinen Füßen an? Du kannst dich nicht genau an den Ort erinnern? Macht nichts, füll die Lücken einfach mit deiner Phantasie. Du kannst ihn auch beliebig verschönern! Und wenn du dir deinen Phantasieort gedanklich „eingerichtet“ hast, dann bleib die restliche Zeit einfach an diesem Ort und genieße deine Umgebung.

Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 11: Positive Gedanken

Ja, positiv denken kann man üben. Nimm dazu eine bequeme Sitz- oder Liegeposition ein, schließe die Augen und atme ein paar mal tief durch. Dann lass die letzten zwei Tage nochmal gedanklich Revue passieren. Was ist so passiert und wie hast du die Geschehnisse bisher bewertet? Sicherlich ist auch etwas dabei, das nicht so toll war. Versuche dem entweder nachträglich etwas Positives abzugewinnen oder schiebe es einfach mal gedanklich bei Seite. Dann konzentriere dich auf die positiven Dinge: In welchen Situationen ging es dir gut? Wer oder was hat dir eine kleine oder große Freude bereitet? Hast du irgendwelche erfreulichen Nachrichten gehört? Versuche dich an die kleinsten positiven Dinge zu erinnern, erfreue dich an ihnen und sei dankbar, dass sie dir widerfahren sind. Und zu guter Letzt: Sei dankbar für Unheil, das dir nicht widerfahren ist. Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 12: Weitblick

Weitblick bedeutet für mich, auch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen und etwas zu tun, wovon ich nicht selbst profitiere. Einfach etwas Gutes tun, ohne dabei den Hintergedanken zu hegen, dass man dafür etwas zurückbekommen möchte (abgesehen von dem eigenen guten Gefühl). Das kann eine Arbeit sein, die du deinem Kollegen abnimmst, um ihn zu entlasten, ein Gefallen, den du jemandem tust oder eine Spende an eine Organisation mit Weitblick am liebsten natürlich auf mein Glückspilz-Spendenkonto für die Deutsche Krebshilfe ;-)

Die heutige Übung besteht also darin, eine kleine oder große gute Tat zu begehen. Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 13: Energie

Vieles im Leben kostet viel Energie …gesundheitliche Rückschläge, Trennungen, Verluste und Verletzungen jeglicher Art. Vieles macht uns aber auch stärker als schwächer und weckt direkt oder nach einer gewissen Zeit neue Energiequellen in uns. In der heutigen Übung wollen wir uns bewusst machen, welche Rückschläge wir im letzten Jahr erfolgreich gemeistert haben. Nimm dazu eine angenehme Sitz- oder Liegeposition ein, schließe die Augen und atme ein paar mal tief durch. Dann ruf dir die einzelnen Rückschläge nach und nach ins Gedächtnis und überlege, wie du im Nachhinein neue Kraft und Energie gewonnen hast. Speicher dir dieses „Energie-Bewusstsein“ tief ab, damit du den nächsten kleineren oder größeren Rückschlag als weniger negativ empfindest und damit du nach und nach lernst, jeden Rückschlag als Chance für neue Energie zu sehen. Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 14: Meinungsfreiheit

Nimm eine angenehme Sitz- oder Liegeposition ein, schließe die Augen und atme ein paar mal tief durch. Dann ruf dir Situationen aus der vergangenen Woche in Erinnerung, in denen du versucht hast, jemanden von deiner Meinung zu überzeugen. Meinungsfreiheit klingt eigentlich so selbstverständlich. Dennoch können wir uns regelmäßig dabei ertappen, wie wir versuchen, unserem Gegenüber unsere Meinung aufzudrängen. Ich meine z.B. immer, dass etwas blau ist, während mein Freund meint, es wäre eindeutig grün. Wir haben einfach ein anderes Farbverständnis, aber selbst bei einer so recht einfachen Meinungsverschiedenheit versucht man ja insgeheim doch irgendwie, Recht zu bekommen (oder geht es nur mir so, weil ich so rechthaberisch bin?). Wie auch immer, zurück zu deinen persönlichen Überzeugungsversuchen: Überlege, ob du jeweils ein „Ich finde, …“ oder „Ich meine, …“ hättest davor setzen können und ob die Situation dadurch evtl. hätte entschärft werden können. „Ich finde, der Baum ist groß. Er findet, der Baum ist klein.“ So ist alles ok. Jeder hat seine Meinung – und die hängt davon ab, welche Bäume man in seinem Leben schon so gesehen hat. Anders bei „Der Baum ist groß.“ „Nein, der ist doch klein.“ Es ist alles Ansichtssache und mit einem kleinen „Ich finde…“ gelingt es einem evtl. besser, sich stets daran zu erinnern, dass jeder eine andere Meinung haben darf und dass die meisten Streitigkeiten unnötig sind. Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 15: Mut

Als ich vor über 10 Jahren von zu Hause ausgezogen bin, hat mir meine Schwester ein Minibüchlein mit dem Titel „Kleiner Mutmacher“ geschenkt. Seitdem haben wir uns dieses einige Male hin und her geschenkt – denn je nach Lebenslage, brauchte mal die eine, mal die andere mehr Mut. Ich finde den so süß (und erfahrungsmäßig hilfreich), dass ich ihn hier einfach mal als heutige Übung zitiere:

Kleine Anleitung zum Mutigwerden oder: Geheimrezept für eine gesunde Portion Selbstbewusstsein

Schau morgens in den Spiegel und sag fünfmal laut: Ich mag mich!

Schau mittags in den Spiegel und sag dreimal laut: Ich schaff das!

Schau abends in den Spiegel und sag zehnmal laut: Ich kann noch viel mehr!

Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 16: Toleranz

Bei Toleranz ist es ähnlich wie bei Meinungsfreiheit. Eigentlich würden die meisten von sich behaupten, dass sie sehr tolerant sind. Und dennoch wollen wir das Anderssein oder das Andersdenken des Anderen manchmal doch nicht akzeptieren. Der eine fühlt sich im Dorf wohl, den anderen zieht es in die Stadt, für den einen ist der Hausbau das wichtigste, der andere fühlt sich in einer kleinen Wohnung richtig wohl, einer macht Karriere, einer widmet sich voll und ganz der Familie… die Liste könnte man noch unendlich fortsetzen. Schließe die Augen, atme ein paar mal tief durch und dann überlege, wann du in der letzten Woche ein kleines oder großes bißchen gedacht hast „Das ist doch blöd. Er/sie sollte es lieber so machen/leben wie ich. Dann würde es ihm/ihr besser gehen.“ Ja, DAS ist schon Intoleranz. Und die kann leicht zu Streitigkeiten oder negativen Gefühlen führen. Erkenntnis ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung. Wenn du also durch die heutige Übung deine Toleranz-probleme identifiziert hast, kannst du sie zukünftig vielleicht besser vermeiden. Viel Spaß bei der Übung!

 

Übung 17: Hoffnung

„Ich hoffe, …“ klingt eigentlich recht positiv. Oftmals steckt aber auch etwas Sorge dahinter, dass sich die Hoffnung nicht erfüllt. Nimm eine angenehme Sitz- oder Liegeposition ein, schließe die Augen und atme ein paar mal tief durch. Dann geh in Gedanken mal die Situationen der letzten Tage durch, in denen du auf irgendetwas gehofft hast. Wie hast du das Gefühl der Hoffnung empfunden? War es tatsächlich ein positives, kraftspendendes Gefühl oder doch mehr ein „Sorgenhoffen“? Natürlich soll man nicht ohne Zweifel blind hoffen, aber viele Sorgen stellen sich im Nachhinein als unnötig heraus. Überlege also, ob es in deinen Beispielsituationen nicht auch möglich gewesen wäre, eine optimistischere Hoffnungshaltung einzunehmen. Damit Hoffnung auch glücklich macht, sollte sie immer Hand in Hand gehen mit Optimismus und Zuversicht und nicht mit Ängsten und Sorgen. Achte heute gezielt auf deine Empfindungen, wenn du sagst oder denkst „Ich hoffe…“ oder „Hoffentlich…“.

Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 18: Kleinigkeiten

Jeden Tag gibt es so viele schöne Kleinigkeiten zu entdecken! Nimm dir für die heutige Übung eine Hand voll Büroklammern und stecke sie in deine linke Hosentasche. Dann geh heute mit besonders offenen Augen durch die Welt und achte auf die vielen kleinen Dinge. Vielleicht hält dir jemand die Tür auf, vielleicht sieht der Himmel heute besonders schön aus, vielleicht beobachtest du einen kleinen Vogel, vielleicht lächelt dich ein kleines Kind beim Einkaufen an, … Es gibt so viele kleine Dinge, über die man sich freuen kann. Was es nun mit den Büroklammern auf sich hat? Jedes Mal, wenn dir eine schöne Kleinigkeit auffällt, nimm eine Büroklammer und steck sie von der linken in die rechte Hosentasche. Und am Abend packst du diese Büroklammern dann aus und erinnerst dich noch einmal an die vielen schönen Kleinigkeiten des Tages! Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 19: Glaube

In der heutigen Übung wollen wir ein kleines Gebet abschicken. An wen und wohin fragst du dich vielleicht? Ganz nach deinem Belieben, würde ich sagen. Du kannst dein Gebet in den Himmel schicken, zu Allah, Gott, Jesus oder Maria oder irgend einem Heiligen beten, du kannst das Gebet an die Göttin in deinem Inneren richten oder mit „Liebes Universum…“ beginnen. Im Grunde ist es nicht wichtig, zu wem du betest, sondern dass du betest! Und was beten wir? Im ersten Schritt bedanken wir uns für alles Gute, das wir haben oder das uns bisher widerfahren ist. Im zweiten Schritt bitten wir darum, dass sich alles für uns zum Guten wendet und im dritten Schritt äußern wir unser Verständnis für manch negative Ereignisse und unseren Glauben daran, dass sie sicher für etwas oder jemanden gut sind. Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 20: Erfolg

Nimm eine bequeme Sitz- oder Liegeposition ein, schließe die Augen und atme ein paar mal tief durch. Dann geh in Gedanken deine größten Erfolge und deine größten Misserfolge in deinem Leben durch. Überlege, was du selbst bei den einzelnen Beispielen unterschiedliches getan hast und was dein persönliches Erfolgsrezept ist. Erfolg ist oftmals schlichtweg das Ergebnis von bereits geübten Glücks-Facetten wie z.B. Zielstrebigkeit, Ausdauer, Kritikfähigkeit, Mut - vor allem aber von Aktivität. Wenn du mit dem Nachdenken über ein konkretes Ziel und dem Planen von Einzelschritten zur Zielerreichung fertig bist, dann setz HEUTE den ersten kleinen Schritt deines Erfolgsplans in die Tat um! Und lass keine Ausrede zu ;-) Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 21: Frieden

Nicht-Vergeben-können verursacht Schmerz – meist mehr, bei demjenigen, der nicht vergibt als bei dem, dem nicht vergeben wird! Deshalb wollen wir heute das Vergeben üben. Nimm dazu eine angenehme Sitz- oder Liegeposition ein, schließe die Augen und atme ein paar mal tief durch. Nun überlege zunächst, welche Eigenschaften du an dir selbst nicht leiden kannst und wen du in der Vergangenheit mit Worten oder Taten verletzt hast. Dann stell dir dich als kleines Kind vor, streichel dem Kind über den Kopf und vergib ihm.

Nur wer sich selbst verzeihen kann, kann auch anderen verzeihen!

Wir verletzen uns gegenseitig meist aus Angst oder Schmerz heraus. Überlege nun, wer dich in der Vergangenheit verletzt hat. Welche Ängste oder Schmerzen könnten bei ihm/ihr die Ursache gewesen sein? Stell dir auch sie/ihn als kleines Kind vor, nimm es in den Arm und verzeihe ihm. Ich glaube, das ist die bisher schwierigste Übung. Hier darf auch mal geweint werden – das gehört vielleicht auch einfach mal dazu, aber danach geht‘s einem bestimmt besser! Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 22: Optimismus

Optimismus ist stärker als bloße Hoffnung, denn er verdrängt jegliche Sorgen. Und gerade auf schweren Wegen wie z.B. einer Krebsbehandlung tut Verdrängung ganz gut! Jede Minute, die wir mit Sorgen und Pessimismus verschwenden, ist eine unglückliche Minute – und die wollen wir uns möglichst ersparen! Wenn dann doch etwas Negatives eintritt, hat man ja noch genug Zeit, sich zu sorgen. Das Gute: Auch Optimismus ist übbar! Nimm eine bequeme Sitz- oder Liegeposition ein, schließe deine Augen und atme ein paar mal tief durch. Dann ruf dir Beispiele ins Gedächtnis, in denen dich Sorgen plagen. Nun stell dir bildlich vor, wie du die einzelnen Sorgen in eine Kiste packst und diese in den Keller stellst. Oder vielleicht kennst du die kreischenden Alraunen-Pflanzen von Harry Potter? Stell dir deine Sorgen als Alraunen vor , pack sie am Schopf, setz sie in die Erde und dann genieße die Ruhe! Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 23: Gelassenheit

Wer hat sich bei „Mensch, ärgere dich nicht“ nicht schon mal geärgert? Eigentlich gibt es täglich irgend etwas Kleines oder Großes, worüber wir uns ärgern. Es heißt allerdings nicht umsonst „SICH ärgern“. Denn meist ist es unsere eigene Entscheidung, ob und wie lange wir uns diesem negativen Gefühl hingeben. Entscheidend ist also wie gelassen oder ungelassen wir mit unserem Ärger umgehen! Nimm eine bequeme Sitz- oder Liegeposition ein, schließe die Augen und atme ein paar mal tief durch. Nun rufe dir Situationen der letzten Tage ins Gedächtnis, in denen du dich geärgert hast. Wie lange hat dein Ärger angehalten? Minuten? Stunden? Tage? Hat dich dieser Ärger irgendwie glücklich gemacht? Vermutlich nicht… Nun überlege, ob du dich nicht auch anders hättest entscheiden können – gegen das Ärgergefühl. Wenn du heute in ärgerliche Situationen gerätst, dann stell dir eine Schneekugel vor (vielleicht hast du sogar eine). Schüttel sie kräftig, um deinen Ärger abzureagieren und dann beobachte das Schneegestöber. Spätestens wenn die letzte Schneeflocke auf der Erde gelandet ist, sollte dein Ärgergefühl vorbei sein. In besonders ärgerlichen Situationen kannst du ja auch zweimal kräftig schütteln ;-) Viel Spaß bei der Übung!

 

 

Übung 24: Liebe

Deine Liebsten wissen, wie wichtig sie dir sind? Trotzdem: Die heutige Übung besteht darin, seinen Liebsten auch zu SAGEN, dass man sie liebt. Denn das hört doch jeder gerne! Und nicht einfach so dahin nuscheln, sondern vielleicht, indem man beim Abendessen ganz festlich mit der Gabel ans Glas klirrt, sich räuspert und dann sagt „Ich hab euch alle sehr lieb“ oder indem man jeden einzelnen in den Arm nimmt und es sagt. Das ist doch ein schönes Geschenk!

Viel Spaß bei der Übung!

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